| Übertragungslinie: die Meister des Zen-Buddhismus |
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Buddha Shakyamuni und historische Daten zum Ursprung des Buddhismus Historisch gesehen hat der Buddhismus seinen Ursprung in der Lehre des Gautama Siddharta, der nach der Erleuchtung Buddha, der „Wiedererweckte“, genannt wurde. Gautama wurde um 500 v. Chr. in der Stadt Kapilavastu im Norden Indiens, dem heutigen Nepal, geboren. Als Sohn des Suddohana aus der zur herrschenden Oligarchie gehörenden adeligen Familie der Shakya hatte er eine goldene und vom Vater - der ihn so von den Schwierigkeiten des Lebens fernhalten wollte - wohlbehütete Kindheit. Gautama hatte jedoch eines Tages, als er den königlichen Palast verließ, drei Begegnungen, die sein ganzes weiteres Leben zeichneten: die Begegnung mit Krankheit, Leid und Tod. Im Alter von neunundzwanzig Jahren begab er sich, auf alle Privilegien seiner Kaste verzichtend und seine Frau Yashodara und den Sohn Rahula zurücklassend, auf die Suche nach der Lösung all der Fragen seines Inneren. Während er wie ein Händler umherzog, wurde er für viele Jahre Schüler der großen asketischen Meister des damaligen Indien, doch obwohl er diese in der Verwirklichung übertraf, fand er nicht die Antwort auf seine Fragen. Also wandte er sich von der Askese ab, weil er verstand, dass Leid und Verzicht auf ein weltliches Leben nicht zur Selbstfindung führen. So begann er normal zu leben und verstand, dass der Weg, der ihn immer mehr zu der von seinem Unwissen verborgenen Wahrheit führen könne, nicht so sehr die Kasteiung seines Körpers sondern die tiefe Meditation sei. Siddharta blieb lange in Meditation unter dem berühmten Bodhi-Baum sitzen und, nachdem er realisiert hatte, welche Fesseln den Menschen in der Unwissenheit des eigenen Seins festhalten, erlangte er die vollkommene Erleuchtung. Die Schleier, die es verdunkelt hatten, hatten sich nunmehr aufgelöst, und Siddharta enthüllte sein Sein, einfach so, wie es war, in Einheit mit dem Universum. Von dem Moment an war Gautama Siddharta verschwunden und ließ an seiner statt Buddha, den „Wiedererweckten“, zurück. Seit dem Tag unter dem Bodhi-Baum hat das Rad des Dharma nie aufgehört sich zu drehen und brachte den Weg nach China, Tibet, Korea, Vietnam, Ceylon und in den gesamten Orient. Er passte seine formalen Aspekte an die verschiedensten Kulturen an, die ihm auf seinem Weg begegneten. Bodhidharma und historische Daten zum Ursprung des Zen Buddhismus Die Wurzeln des Zen liegen in Indien im Mahayana Buddhismus und in den Sutren, in besonderer Weise in der Sammlung der Prajnaparamita und im Herz-Sutra. Aber mit dem Bodhidharma verlässt der Buddhismus Indien in Richtung China und beginnt so die Reise, die den Zen, so wie wir ihn heute kennen, bis zu uns bringen wird. Zen reicht tatsächlich bis zum buddhistischen Meister Bodhidharma, dem legendären Wandermönch, zurück, dessen Lehren der buddhistischen Praxis sich hauptsächlich auf die Ergründung des Geistes und auf die Meditation als Verwirklichung der Essenz des Seins gründen. Diese Lehren bekamen später in China den Namen Ch’an Schule, auf japanisch Zen. Diese Schule wurde ziemlich bald als „Buddhistische Schule der plötzlichen Erleuchtung“ bezeichnet, weil sie direkt auf die Erfahrung des Zustands der Erleuchtung „hier und jetzt“ zielte. Das heißt, diese Schule eröffnete einen Weg, durch den es möglich ist, die eigene persönliche Erfahrung der Erleuchtung zu machen, wie es Buddha Shakyamuni in diesem Leben widerfuhr. Wir können also sagen, dass Zen aus der direkten Erfahrung Buddhas entstanden ist, dass wir uns im Herzen seiner Lehre, der Essenz des Weges befinden. Zen entledigte sich in China und in der Folge auch in Korea, Vietnam und Japan all der spekulativ indischen Aspekte des ersten Buddhismus, um sich immer mehr zum direkten Weg der Erleuchtung herauszubilden, zur Erfahrung jenseits jeglichen Wortes und Glaubens. Übersetzung von Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
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